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Geschichte der Überlinger Fasnacht
von 1430 - heute

 

Die frühesten Belege zur Fasnet in Überlingen finden sich im Vormerkbuch des Ratsschreibers, das die aus dieser Zeit nicht mehr vorhandenen Ratsprotokolle in etwa ersetzt. Hier wird erstmals 1430 erwähnt, daß „Geld für Trommler und Pfeifer vom Rat der Stadt ge-währt wurde.“ 1474 ist die Rede von „der Vasnacht Vrtin" (Urtin, =Eß- und Trinkgelage).
Im Ratsbuch der Stadt Überlingen ist für den Zeitraum von 1496 - 1518 eine sieben Punkte umfassende Fas-nachtsordnung wiedergegeben.

Verboten war bei Strafe:
1) das Küchlin zu holen
2) den Block zu ziehen
3) sich rähmig rußig machen
4) die Mädlin umzustülpen und in den Brunnen zu werfen
5) das Teufelshäs zu tragen
6) nachts mit Trommeln und Pfeifen umzugehen
7) überhaupt alle Maskeraden


Aufgrund der noch vorhandenen, umfangreichen Ratspro-tokolle können viele Verbote, Verfügungen und Berichte von über 575 Jahre Überlinger Fasnet nachgelesen wer-den. Diese alle aufzuzählen würde den Rahmen dieser Seite sprengen. Die wichtigsten Daten sind deshalb in der u.a. PDF - Datei hinterlegt, in welcher  Auszüge aus den u.a. Büchern aufgelistet sind.

Geschichte der Überlinger Fasnacht
 

Überlinger Fasnet von 1430 - heute

von Heinz-Peter Fräntzki und Reiner Rammelt.

   

Der Überlinger Hänsele und seine Zunft

von Michael Mezger

   

Mir schwätzed andersch
Das Buch zur Überlinger Mundart

von Wolfgang Lechler

ISBN 978-3-938340-30-1

 

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